Dialog mit Böhmen e.V. | Greiz
Verein zur Förderung deutsch-tschechischer Verständigung und Zusammenarbeit



"Die Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenig Brücken." Isaac Newton
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"Grenzüberschreitungen - Neue Wege von Land zu Land"

Projekt im Rahmen des "Ziel 3/Cíl 3 - Programms zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit 2007 - 2013 zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik"

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Das Projekt "Grenzüberschreitungen - Neue Wege von Land zu Land" lief von 2010 bis 2014 und hatte die gründlichere Aufarbeitung der historischen Entwicklung in der Grenzregion zwischen Thüringen, Sachsen und Westböhmen zum Ziel. Es sollte auf facettenreiche Art und Weise dazu beitragen, die gegenwärtige Situation einer Region besser zu verstehen.



Es gliederte sich im Wesentlichen in drei Hauptbestandteile:

Wissenschaftliche Fachtagungen - "Greizer Kolloquien" und Studienfahrten

Gruppe auf einer ExkursionMit den Fachtagungen, - "Greizer Kolloquien" - soll der Blick und die Aufmerksamkeit von tschechischen und deutschen Historikern, Wissenschaftlern, Studenten und breiter Öffentlichkeit auf die Multiperspektivität der Region Westböhmen / Mitteldeutschland als grenzüberschreitende europäische Geschichtsregion gelenkt werden. Die gemeinsame europäische Regionalgeschichte soll im Rahmen kontinuierlich stattfindender Symposien und Kolloquien in Greiz einer breiten Öffentlichkeit in der Euregio Egrensis zugänglich gemacht werden. Als Garanten für eine hohes wissenschaftliches Niveau stehen die Mitarbeit von Mitgliedern der Deutsch-Tschechischen Historikerkommission, der Lehrstuhl für Europäische Regionalgeschichte/TU Chemnitz zur Verfügung und der Verein Antikomplex aus Prag. Ein wohl bewährtes Mittel, das es möglich macht, eine Region sehr gut kennen zu lernen, stellen die Studienfahrten dar. Sie bringen die Orte und deren Geschichten in einer lebendigen Form näher. Die Studienfahrten sind für Interessierte von beiden Seiten der Grenze gedacht.

Zwei sich kreuzende Pfeile

Forschungsprojekte zum Raum Mitteldeutschland / Region Karlovy Vary

Gruppe auf Erkundung in KarlsbadDer Forschungsteil des Projektes ist auf eine historische Erschließung der modernen und gegenwärtigen Entwicklung des behandelten Gebiets ausgerichtet und läuft damit auf eine Erklärung des gegenwärtigen Zustandes der Region hinaus. In diesem Sinne handelt es sich um soziologische, kulturelle und zum Teil auch wirtschaftliche Studien, die sich auf eine historiographische Methodik stützen. Das Projekt geht davon aus, dass historische gesellschaftliche Analysen notwendig sind, um die aktuellen regionalen Probleme zu verstehen und dass die Analysen ein breite Anwendung im Bereich der gesellschaftlichen Wahrnehmung der regionalen Identität finden, was sowohl die Bewohner der Region betrifft als auch das Image der Region nach außen. Eine tiefere Kenntnis der Genese von heutigen regionalen Problemen führt zu einem besseren Verständnis über das Schicksal der Region und auch zu einer intensiveren Identifizierung mit ihr. Dies ist ein wichtiger Impuls für die weitere kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Region.

Zwei sich kreuzende Pfeile

Jugendbegegnungen und -austausch im Rahmen von "Spurensuche" mit den Gymnasien in Greiz, Plauen, Kraslice und Cheb für Jugendliche aus der Tschechischen Republik und Deutschland

Das Buch als ein Ergebnis des Projektes Grenzüberschreitungen und eine SchülergruppeFür die Schüler steht das interdisziplinäre und projektbezogene Lernen über Grenzen hinweg im Mittelpunkt. Das Projekt Spurensuche soll Schüler auf die Veränderungen ihres näheren Lebensumfeldes aufmerksam machen. Ein Teil der Arbeit wird von den Schülern in gemischten deutsch-tschechischen Teams im Rahmen gemeinsamer Workshops gemacht, die abwechselnd im deutschen und tschechischen Teil der Region stattfinden werden. Inhaltliche Bezüge bestehen zu den Schulfächern Geschichte, Geografie, Naturwissenschaften, Politische Bildungskunde, Informatik und Sprachen. Das gesammelte Material wird digitalisiert und bearbeitet und auf ein Internetportal aufgespielt. Dort sind dann die Fotopaare mit selbstverfassten Texten, Hörbeiträgen oder Filmen erreichbar. So entsteht eine spannende Ausstellung im Internet. Die gemeinsame Website präsentiert als digitales Gedächtnis über die umfassenden Veränderungen europäischer Landschaften, Städte und Dörfer und macht sie erlebbar.

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Geändert am 29.05.2014
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